| Internationale Woche der Schwarzen Frau
"Ich bin schwarz, aber gar lieblich", sagt die Erzählerin
des Hohenliedes (1,5). "Wir sind Schwarz. Ohne aber!" – so
die Veranstalterinnen der Internationalen Woche der Schwarzen Frau
(7. bis 12. März) in Berlin.
Die Woche stand unter dem Motto "Die Position Schwarzer Frauen
in einer weißen Dominanzgesellschaft". Um sicher zu sein,
dass die Präsenz Schwarzer Frauen in Berlin positiv wahrgenommen
wird, bildeten sieben Organisationen eine Koalition. Eine Fotoausstellung
von asylsuchenden Frauen in Potsdam, Filme,
Podiumsdiskussionen, Kundgebungen und Seminare erläuterten die
Situation Schwarzer Frauen in der Familie,
auf dem Arbeitsmarkt, an deutschen Universitäten und in vielen
anderen Lebensbereichen. Bastelworkshops für Kinder und eine große
Abschiedsfete sorgten dafür, dass große und kleine Künstlerinnen
eine Kostprobe ihrer Talente darbieten konnten. Aktuelle und grundlegende
Themen wie Vereinsmanagement, die sozialen Auswirkungen neuer Arbeitsgesetze,
die Bildung der Jugend und die Frage der Schwarzen Identität und
der Spiritualität wurden ebenfalls
in diesem Rahmen behandelt.
Die Veranstaltungen fanden täglich ab 19 Uhr im
Großen
Saal des Adolf-Kurtz-Hauses statt, ebenso das Abschlussfest am 12. März.
Kontakt zu Gruppen und weiterführende Informationen über
Marianne Ballé Moudoumbou (MASOSO): 12161, Holsteinische Str.
35,
Telefon (0 15 20) 2 82 12 21
05031101
|