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MONATSSPRUCH

Mai
Öffne deinen Mund für den Stummen, für das Recht aller Schwachen!
(Sprüche 31,8)

Juni
Gott hat sich selbst nicht unbezeugt gelassen, hat viel Gutes getan und euch vom Himmel Regen und fruchtbare Zeiten gegeben, hat euch ernährt und eure Herzen mit Freude erfüllt.
(Apostelgeschichte 14, 17)

Juli
Fürchte dich nicht! Rede nur, schweige nicht! Denn ich bin mit dir.
(Apostelgeschichte 18, 9.10)

JAHRESLOSUNG
2013
Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.
(Hebräer 13, 14)


 
Aktuell | Berichte
 
Klausurwochenende des Gemeindekirchenrats
Gemeindeleitung (Foto: Schult de Morais/diálogo)
© Schult de Morais/diálogo
Vergrößern (bitte ggf. JavaScript aktivieren) Von links: Gürsoy, Friedrichs, Völker, Suckow, Mangelsdorf, Grunwald, Wendland, Dr. Fuhr und Schult de Morais; nicht teilnehmen konnten Schmidt, Wittrowsky
 

Schon die Anreise der Gemeindeleitung (sechs der Ältesten, die beiden Ersatzältesten und ein Pfarrer) stand unter dem Zeichen des pfingstlichen Feuers …

Bei einem der drei Fahrzeuge, frisch aus der Werkstatt für die Reise nach Brandenburg an der Havel gerüstet, legten ungewohnte Geruchsentwicklung und Fahreigenschaften die Umkehr über die Autobahnausfahrt Hüttenweg nahe. Kurz vor Erreichen der Apostelkirche war es dann offenbar: Der Boden des Fahrzeugs war auf der Seite des Beifahrers zum Glühen gekommen und hatte den Teppich wie auch die auf ihm abgelegte Jacke des GKR-Vorsitzenden samt Reißverschluss zum Schmelzen gebracht. Ein anderes Fahrzeug beförderte Pfarrer und Älteste dann zügig und unversehrt zum Predigerseminar im Bezirk des ehrwürdigen Doms zu Brandenburg.

So wie den Boden des Fahrzeugs, durchglühte auch ein pfingstlich reinigendes und einigendes Feuer die Ältesten, den Grund ihrer Gemeinsamkeit. Anstehende Probleme wurden erkannt und unter der leitenden Hand eines Moderators zügig gebündelt und in einer Aktivitätenliste zur einvernehmlichen Agenda für die nächste Zeit geführt. Als Hauptthema kristallisierte sich der Glaube, das Gespräch über ihn und seine praktische Umsetzung im gemeindlichen Leben heraus.

Zunächst gab es das Bedürfnis, den Urgrund, auf dem jeder einzelne der Ältesten steht, im Gespräch kennen zu lernen. Da dies aber schlecht in einer solch kurzen Zeit wie der von ein und zwei viertel Tagen dieser »Rüste« geleistet werden konnte, verabredeten wir einen Termin im August für zwei Stunden im privaten Rahmen, auf den sich alle schon sehr freuen.
Schon in dieser Ausgabe des Gemeindemagazins beginnt eine neue Reihe "Warum ich glaube". Darin sollen Menschen zu Wort kommen, die diese Frage für sich beantwortet haben und es den Leserinnen und Lesern mitteilen mögen.

Ausgiebig wurden der Gottesdienst und dessen Ausstrahlung auf seine Teilnehmerinnen und Teilnehmer besprochen. Es war der gemeinsame Wille erkennbar, dass seine Ausgestaltung verändert werden soll, um noch mehr als bisher die Sinne und das Gemüt der Menschen, nicht nur ihren Verstand, anzusprechen. Viele solche Gesichtspunkte sollen in einem "Arbeitstreffen Gottesdienst" bis Ende September besprochen werden, bei dem auch die Gemeinde herzlich zur Mitwirkung eingeladen ist.

Bereits seit Trinitatis bieten wir nach jedem sonntäglichen Gottesdienst ein Predigt-Nachgespräch im hinteren Teil der Kirche bei Kaffee/Tee und Keksen an, um einem eventuellen Gesprächsbedarf der Gottesdienstteilnehmer/innen Rechnung zu tragen. Das Gespräch, der Austausch von Eindrücken und Ansichten macht Kirche lebendig. Hier soll es einen festen Ort haben.

Es wurde ein erheblicher Bedarf an ehrenamtlicher Mitarbeit in der Gemeinde festgestellt, besonders nach dem Wegfall der Sozialarbeiterstelle. Pfarrer Dr. Andreas Fuhr hat es übernommen, eine Bedarfsliste aufzustellen, mit Hilfe derer dann Gemeindemitglieder gezielt angesprochen und mit genauer Aufgabenbeschreibung dazu gewonnen werden können.
Den Abschluss unseres Zusammenseins bildete der Gottesdienst am Pfingstsonntag im Dom St. Peter und Paul, der viel von dem bot, was wir uns erst noch vorgenommen haben in unserer Vision von Glaubensausdruck, Festlichkeit und Freude. Die Kinder wurden in einem freudigen Auszug zum Kindergottesdienst geleitet und kamen erst wieder, als zwei Kinder getauft und eine Erwachsene in die Kirche aufgenommen wurden.

Der Heilige Geist hatte uns ergriffen, vielleicht auch umgeschmolzen, wenn auch nicht in der dramatischen Form des Bibelberichts, sondern viel schlichter und unterschwelliger, und wir schieden in herzlicher Verbundenheit, Berlin mit seiner Nacht der offenen Kirchen und den gestellten Aufgaben entgegen.
05051301 · Edmund Mangelsdorf


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