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Gemeindemagazin Zwölf Apostel
Gemeindeinformationen erschienen in den Jahren 2001 bis 2005 jeweils 4-mal jährlich in Magazinform und in der Regel mit einem Themenschwerpunkt. Sämtliche 15 Ausgaben finden Sie als Online-Fassung zum Herunterladen im Bereich Download | Archiv. Lesen Sie nachfolgend das Editorial aus Nr. 1 zum Start der Publikationsreihe:
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Redaktionsteam (2003)
v. l.: Schult de Morais, Döring, Grunwald, Dörendahl, Kornemann |
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Wenn ein Ergebnis bei Befragungen unterschiedlicher Art in der Gemeinde
wirklich eindeutig ist, dann dieses: Das Gemeindemagazin ist das
wichtigste Informationsmittel für Gemeindeglieder, insbesondere auch
für
die Fernstehenden, die keinen Kontakt mit der Gemeinde haben. Dazu
kommt: Das Gemeindemagazin stiftet Identitätsbewusstsein
der hier Lebenden mit ihrer Gemeinde. Wir stellen die Gemeinde
mit ihren Aktivit äten
und Plänen vor, informieren über die einzelnen Arbeitsfelder und
möchten Ihnen Anregungen für die Gestaltung Ihrer Zeit in Ihrer
Gemeinde geben: Wie und wo Sie mit anderen Gemeindegliedern zusammenkommen
können, um in einem vertrauten Kreis oder in einer Gruppe, zu der Sie
gern gehören möchten, etwas zu gestalten oder zu erleben.
Damit ist ein weiteres Ziel angesprochen, das wir mit dem Gemeindemagazin erreichen möchten: es soll auch Diskussionsforum für alle Gemeindeglieder sein; auch kontroverse Meinungen sollen dargestellt werden. Bitte beteiligen Sie sich, schreiben Sie, was Ihnen gefällt, und ebenso, was Ihnen mißfällt, damit es nach Möglichkeit geändert werden kann.
Schließlich sollen Sie einen Überblick über die Veranstaltungen der jeweils nächsten drei Monate erhalten. Wir wollen Sie damit ermuntern, sich rechtzeitig einen für Sie interessanten Termin vorzumerken.
Gemeinde braucht Profil. Ein Reifen ohne Profil greift nicht, hinterläßt keine Spuren. Für eine Gemeinde gilt das genauso. Denn wie beim Reifen ist auch hier das Profil die Kontaktfläche zur Umgebung. Wer sein Profil schärft, gewinnt an Kontur – nach innen und nach außen, er wird erkennbar und identifizierbar.
Der Markt ist voll und unübersichtlich geworden. Viele Anbieter versuchen,
ihre Sinngebung der Wirklichkeit an die Menschen zu bringen. Wie
soll man sich da zurechtfinden? Was ist Vertrauen erweckend, was
passt zu mir, was
hilft mir weiter, wo wende ich mich hin? Wie finde ich mich im
Dschungel der Angebote zurecht? Orientierungshilfe ist gefragt!
Unsere Kirche braucht ein Angebotsprofil, das zugleich klar erkennbar und vielfältig ist. Die Kirche ist kein Selbstzweck, sondern für die Menschen da. Darum wollen wir verstärkt darauf achten, welche Lebensverhältnisse die Menschen prägen, die sich mit ihren Erwartungen an uns wenden.
Niemand kann für sich allein Christ sein. Deshalb existiert Kirche konkret in der Gestalt von christlichen Gemeinden, in denen Christen in ihrer Verschiedenartigkeit zusammengehören. Vielleicht ist Ihnen unsere Kirche schon lange zu einer fremden Heimat geworden. Wir laden Sie ein, sich auf den Weg zu machen und Heimat neu zu entdecken!
Pfarrer Heinz-Hermann Wittrowsky
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