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MONATSSPRUCH

Januar
Weise mir, Herr, deinen Weg; ich will ihn gehen in Treue zu dir.
(Psalm 86, 11)

Februar
Alles ist erlaubt - aber nicht alles nützt. Alles ist erlaubt - aber nicht alles baut auf. Denkt dabei nicht an euch selbst, sondern an die anderen.
(1.Korinther 10, 23-24)

JAHRESLOSUNG
2012
Jesus Christus spricht:
Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.
(2. Korinther 12,9)


 
Foto: Schult de Morais/diálogo
AUGUST 2003
eMails aus Uganda
Projektmitarbeiter Josef Amooti Kiiza, der auf einer Gemeindeveranstaltung im Juni 2003 die Arbeit vorstellte, berichtet nach seiner Rückkehr aus Uganda über Neues aus dem St. Joseph Vocational Training Centre und die Verwendung der Spenden.
 

Projektbeschreibung | August 2003 | November 2003 | Mai 2005 | August 2005


In unserer Schule können vier Berufe erlernt werden: Tischler, Wassertechniker, Schneider und Hochbauarbeiter.

Foto: Joseph Amooti Kiiza
© Joseph Amooti Kiiza
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Die Einrichtung ist auf sieben Gebäude verteilt: zwei Schulhäuser, eine Werkstatt, ein Wohnhaus für das Lehrerkollegium, ein Wohnhaus für den Schulleiter sowie zwei Wohnheime für die Waisenkinder. Die Jugendlichen lernen einen Beruf und die Kinder besuchen die staatliche Grundschule (hier müssen wir für ca. 200 Schüler ein Schulgeld von 1.500 € pro Jahr bezahlen).

Neben der Ausbildung bieten wir ein breit gefächertes Freizeitangebot, wobei bei uns Sport, besonders Volleyball und Fußball, ganz oben ansteht. Wir organisieren jedes Jahr ein Fußballturnier mit einem Preis für die siegreiche Mannschaft, zu dem wir Mannschaften aus dem ganzen Land einladen. Das Turnier ist immer ein großes Ereignis. Jeden ersten Sonntag im Monat fahren wir zusammen mit einigen Kindern und Jugendlichen in die umliegenden Städte und Dörfer, um weitere Straßenkinder auffinden zu können (wir fahren in drei Gruppen mit jeweils drei Lehrkräften als Begleitung – auch das ist für uns eine finanzielle Belastung, da wir nur ein Auto zur Verfügung haben.

Foto: Joseph Amooti Kiiza
© Joseph Amooti Kiiza
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Die Arbeit mit Straßenkindern ist sehr mühsam, da sie zwar oft voll guten Willens sind, aber nach einer Woche sind sie nicht selten wieder auf die Straße zurückgekehrt. Sie brauchen viel Freundlichkeit und Zuwendung.

Wir finanzieren unsere Arbeit weitgehend auf Spendenbasis. Staatliche Unterstützung bekommen wir nicht. Wie Sie der Schilderung entnehmen können, haben wir einen großen Bedarf an Unterstützung.

 

Wofür wir vornehmlich Sachspenden oder Geldspenden brauchen

  • Wir müssen für die Waisenkinder Kleidung stellen, beispielsweise Schuluniformen, außerdem im Krankheitsfall Medikamente bzw. den Krankenhausaufenthalt bezahlen.
  • Wir haben mit dem Bau eines notwendig gewordenen weiteren Wohnhauses begonnen, für dessen Fertigstellung wir auf Spenden für das Material angewiesen sind, denn die Arbeit wird in Eigenleistung von den Auszubildenden erbracht.
  • Unsere Ausstattung, besonders was Maschinen angeht, ist veraltet, weshalb die Ausbildung nur langsam voranschreiten kann. Die Schüler können zudem die Abläufe und Anforderungen der modernen Produktion nur begrenzt lernen.
  • Uns fehlt besonders alle Art von Schreibmaterial für die Kinder und die Auszubildenden.
  • Wir brauchen Computer für die Berufsschule und für unsere Büroarbeit.
  • Wir brauchen einen Transporter, um Straßenkinder abzuholen und für unseren Sport- und Freizeitbereich.
 
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ST. JOSEPH VOCATIONAL TRAINING CENTRE

Das Projekt
Das St. Joseph Vocational Training Centre ist eine Schule für Waisen und Straßenkinder in der rund 100 km von der ugandischen Hauptstadt Kampala entfernten Stadt Kamuli (8000 Einwohner) im Osten des Landes. Die Einrichtung besteht seit 10 Jahren und hat zur Zeit 500 Schüler (200 Straßenkinder und 300 Waisenkinder) und 20 Angestellte. In Uganda leben rund 24 Millionen Menschen, die sich aus 50 verschiedenen Stämmen/Ethnien zusammensetzen. Es gibt in dem Land 6 Millionen Waisenkinder, von denen 40 % auf der Straße leben. Im Projekt wird versucht, einen Teil dieser Kinder und Jugendlichen von der Straße weg in die Einrichtung hineinzunehmen.

Kontakt
Ansprechpartner in unserer Kirchengemeinde sind
Frithjof Zimmermann
Tel 2 15 56 64 und
Pfarrer Dr. Andreas Fuhr
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Spendenkonto
Spendenkonto 1 772 380 900 Berliner Bank, BLZ 100 200 00
Empfänger: Kirchliches Verwal-
tungsamt Berlin Mitte-West

Bitte stets angeben: "Zwölf-Apostel-Kirchengemeinde, Stichwort: Straßenkinder"