Geschichte der GemeindeInterreligiöser DialogKirchhöfe
Musik in Zwölf ApostelMittwochs-InitiativeEhrenamt
Zwölf Apostel Angebote Gottesdienst Musik Gesichter Ehrenamt Geschichte
KalenderRegelmäßige Termine

MONATSSPRUCH

Januar
Weise mir, Herr, deinen Weg; ich will ihn gehen in Treue zu dir.
(Psalm 86, 11)

Februar
Alles ist erlaubt - aber nicht alles nützt. Alles ist erlaubt - aber nicht alles baut auf. Denkt dabei nicht an euch selbst, sondern an die anderen.
(1.Korinther 10, 23-24)

JAHRESLOSUNG
2012
Jesus Christus spricht:
Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.
(2. Korinther 12,9)


 
Foto: Schult de Morais/diálogo
AUGUST 2005
eMails aus Uganda
Projektmitarbeiter Joseph Amooti Kiiza, der auf einer Gemeindeveranstaltung im Juni 2003 die Arbeit vorstellte, berichtet nach seiner Rückkehr aus Uganda über Neues aus dem St. Joseph Vocational Training Centre und die Verwendung der Spenden.
 

Projektbeschreibung | August 2003 | November 2003 | Mai 2005 | August 2005

Foto: Joseph Amooti Kiiza
© Joseph Amooti Kiiza
Vergrößern (bitte ggf. JavaScript aktivieren)
 
2004 berichtet Josef von einer notwendigen Erweiterung des Projekts: "Lieber Dr. Fuhr, lange haben wir nichts voneinander gehört, aber ich hatte viel Arbeit. Wir haben im Norden ein neues Waisenhaus eröffnet und ich war drei Monate lang dort. Auf dem Rückweg nach Kamuli [der Standort des ersten Hauses, A.F.] hatten wir einen Autounfall und ich musste für einen Monat ins Krankenhaus. Aber jetzt bin ich wieder bei der Arbeit. Die Kinder in Kamuli sind okay, aber es gibt unser Problem mit dem Schulgeld, wie ich schon berichtet habe. Vielleicht gibt es die Möglichkeit, dass die Gemeinde uns hilft …"

Nach Überwindung verschiedener Hindernisse haben Josef das Schulgeld, Spenden von Gemeindegliedern und Kollekten, in Höhe von knapp 400 Euro erreicht. Hierfür hat Josef überglücklich gedankt. Aber inzwischen hat sich die Situation im neuen Haus im Norden weiter verschlechtert. Nicht nur die permanente Überbelegung, das Kommen und wieder Verschwinden von Straßenkindern – jetzt macht besonders die Cholera zu schaffen. Josef schreibt im April dieses Jahres: "Schlechte Nachrichten von hier. Die Cholera greift um sich, zwei Kinder sind tot, es gibt nicht genug Medikamente und kein Geld dafür. Gestern haben wir sie mit den Familien, aus denen sie stammten, begraben. So ist das Leben hier, für mich ist das alles eine Katastrophe. Ich weiß nicht, was ich machen soll. Wir sind alle besorgt über die ganze Situation hier. Jeden Tag muss ich vom Waisenhaus zum Krankenhaus fahren …"

Auf Grund der Schilderung Josefs hat der Gemeindekirchenrat sich entschlossen, einen Betrag von 500 Euro für die Krankenversorgung und Unterstützung des neuen Waisenhauses zu überweisen. Im August erreichte uns der Dank von Josef für diese Unterstützung: "Vielen Dank für die Hilfe, die von Euch gekommen ist. Heute war ich auf der Bank und morgen werde ich in den Norden fahren und Medikamente kaufen. Die letzten zwei Wochen war ich sehr besorgt, fünf Kinder sind noch im Krankenhaus. Aber jetzt wird es hoffentlich besser. Vielen Dank für die Hilfe, wir beten für euch und für alle, die uns helfen. Viele Grüße an alle, die uns kennen." Wir sind uns in der Gemeindeleitung darüber einig, dass wir zur Hilfe aufgefordert sind. Aber unser Haushalt ist natürlich auch sehr begrenzt. Darum sollte die Hilfe sich vornehmlich auf Menschen stützen, die Josef kennengelernt haben und/oder sich für Afrika engagieren und versuchen, andere dafür zu interessieren. Auch Kollekten sollen verstärkt zur Unterstützung der Berufsschule und des Waisenhauses herangezogen werden.
Andreas Fuhr, in "Zwölf Apostel" Nr. 14

 
nach oben
 

ST. JOSEPH VOCATIONAL TRAINING CENTRE

Das Projekt
Das St. Joseph Vocational Training Centre ist eine Schule für Waisen und Straßenkinder in der rund 100 km von der ugandischen Hauptstadt Kampala entfernten Stadt Kamuli (8000 Einwohner) im Osten des Landes. Die Einrichtung besteht seit 10 Jahren und hat zur Zeit 500 Schüler (200 Straßenkinder und 300 Waisenkinder) und 20 Angestellte. In Uganda leben rund 24 Millionen Menschen, die sich aus 50 verschiedenen Stämmen/Ethnien zusammensetzen. Es gibt in dem Land 6 Millionen Waisenkinder, von denen 40 % auf der Straße leben. Im Projekt wird versucht, einen Teil dieser Kinder und Jugendlichen von der Straße weg in die Einrichtung hineinzunehmen.

Kontakt
Ansprechpartner in unserer Kirchengemeinde sind
Frithjof Zimmermann
Tel 2 15 56 64 und
Pfarrer Dr. Andreas Fuhr
.

Spendenkonto
Spendenkonto 1 772 380 900 Berliner Bank, BLZ 100 200 00
Empfänger: Kirchliches Verwal-
tungsamt Berlin Mitte-West

Bitte stets angeben: "Zwölf-Apostel-Kirchengemeinde, Stichwort: Straßenkinder"