THEMA: DROGENPRÄVENTIONSARBEIT
Post an Zwölf Apostel Zum Beitrag "Prävention ist ein Arbeitsschwerpunkt der Mittwochs-Initiative e. V." im Gemeindemagazin "Zwölf Apostel" Nr. 7, Seite 12, und zur Berichterstattung im Berliner "Tagesspiegel" schreibt Sr. Brigitte von Below am 23. Dezember 2003:
Sehr geehrter Herr Pfarrer Wittrowsky, als Fürsorgeschwester i. R. ist mir das Drogenproblem seit 30 Jahren bekannt und damit auch das Hilfsangebot durch die Stiftung "Synanon – Leben ohne Drogen". Diese unübersehbare, großartige Selbsthilfegruppe ohne teure Sozialarbeiter, wird von der "Mittwochsinitiative e. V." in Zwölf Apostel gar nicht erwähnt – völlig ignoriert.
In dem Zeitungsartikel vom 20.10.03 [Anm.: Der Tagesspiegel, siehe Pressespiegel »] und dem Ergänzungsteil im Gemeindeblatt Nr. 7 werden die Ehrenamtlichen und Konfirmanden sehr gelobt. Natürlich macht es Freude, in einem Team sich der Elenden anzunehmen. Doch durch Spritzentausch, Kleidertausch und Suppenküche wird das Elend in diesem Fall verlängert. Bei "Aufnahme sofort" in der Bernburger Str. 10 am Anhalter Bahnhof, kann jeder Abhängige Tag und Nacht kommen, ob Mann, ob Frau, auch mit Kind, auch Schwangere! – Infoblatt anbei –
Nach meinem Verständnis sollte eine Kirchengemeinde Wegweiser für Drogenabhängige sein, wie sie durch Christus frei werden können. Solche Botschafter sind die betenden Christen von Teen Challenge. Sie zeigen den Weg aus der Drogenhölle heraus, durch das Evangelium!
Dabei fehlen auch nicht Getränke und Brot, wenn sie Montag und Donnerstag abends ihren Teekeller in der Kurfürstenstraße 35 geöffnet haben.
Ich empfehle dringend dem GKR von 12 Apostel Stiftung, "Synanon" zur Information aufzusuchen. Ebenso eine ehrliche Stippvisite bei den "Teen Challenge"-Leuten in der Kurfürstenstraße, die seit ca. 30 Jahren in unserer Stadt tätig sind.
Dort machte im Mai 1976 Ralf Arndt, nach 5jähriger Drogen-"Karriere", seinen ersten Glaubensschritt. Nachzulesen im beiliegendem Buch "Sieben Brücken". Er ist bereit, vor dem GKR, den Helfern und Medizinern der HU zu sprechen.
In der Hoffnung, daß Etliche der Gemeindevertretung meine Zeilen wohlwollend aufnehmen und entsprechend darauf eingehen, bin ich mit freundlichen Grüßen Ihre Schwester Brigitte.
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