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MONATSSPRUCH
Januar
Weise mir, Herr, deinen Weg; ich will ihn gehen in Treue zu dir.
(Psalm 86, 11) Februar
Alles ist erlaubt - aber nicht alles nützt. Alles ist erlaubt - aber nicht alles baut auf. Denkt dabei nicht an euch selbst, sondern an die anderen.
(1.Korinther 10, 23-24) JAHRESLOSUNG
2012
Jesus Christus spricht:
Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.
(2. Korinther 12,9)
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Ulrich Pretzsch
Er war einer der ersten, der sich für die Arbeit an der "Offenen
Kirche" Zwölf Apostel begeistern konnte: Ulrich Pretzsch, Gärtner
auf dem Alten St.-Matthäus-Kirchhof in der Großgörschenstraße.
Er arbeitet gern ehrenamtlich und macht sich Gedanken, wie man
das Ehrenamt weiter entwickelt.
Geboren wurde Ulrich Pretzsch 1949
in Göttingen,
der alten Universitätsstadt. In Düsseldorf absolvierte
er die Schule und machte in Wachenheim an der Weinstraße eine Lehre
als Gärtner und Zierpflanzenbauer. Ulrich Pretzsch hat seinen ersten
Arbeitsplatz nach der Ausbildung im Palmengarten in Frankfurt gefunden,
danach zog es ihn in die Welt hinaus. Im Botanischen Garten in
Kapstadt (Südafrika) arbeitete er ebenso wie als Gärtner für
die Anzucht diverser Pflanzenarten in Namibia, dem früheren Südwestafrika.
Schließlich landete er in Berlin, wo er sich zunächst als Wasserpflanzengärtner
in Rudow betätigte. Bei Fahrten mit der S-Bahn sah er öfters den
direkt an der Bahnlinie liegenden Alten St.-Matthäus-Kirchhof und schwor
sich, nie Gärtner auf einem Kirchhof zu werden – "und dort
schon gar nicht". Aber das Leben meint es meist anders, und so
hat Herr Pretzsch nach einem Intermezzo auf dem evangelischen Kirchhof
St. Simeon und St. Lukas in Tempelhof schließlich beim damaligen Kirchhofsverwalter
Mitschke einen Vertrag als Gärtner unterschrieben und versieht diesen
Dienst nun schon seit über fünfzehn Jahren. Bei der kürzlich
erfolgten Wahl der Mitarbeitervertretung unterlag
er nur knapp Anke Bernstein und wurde stellvertretender Mitarbeitervertreter.
Auch dies
ist ein Zeichen der Wertschätzung, die Ulrich Pretzsch im Kollegenkreis
genie ßt.
Privat ist der Junggeselle kulturell interessiert und unternimmt
beispielsweise Wochenendfahrten nach Görlitz, Erfurt und Dresden, wobei
natürlich die Kirchen seine besondere Aufmerksamkeit erfahren. Er liest
viel und nennt über 700 Bücher sein eigen. Museen, Ausstellungen
und kulturelle Höhepunkte besucht Herr Pretzsch ebenso gern wie die
Nord- oder Ostsee zum Kur-/Urlaub. Im häuslichen Bereich zeichnet und
malt er gern oder beschäftigt sich mit seinem Aquarium, in dem Kaltwasserfische
schwimmen.
Wir wünschen Ulrich Pretzsch bei seiner haupt- wie auch ehrenamtlichen
Tätigkeit Zufriedenheit und weiterhin gute Zusammenarbeit.
Dieter Grunwald, in "Zwölf
Apostel" Nr. 11
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