|
MONATSSPRUCH
Januar
Weise mir, Herr, deinen Weg; ich will ihn gehen in Treue zu dir.
(Psalm 86, 11) Februar
Alles ist erlaubt - aber nicht alles nützt. Alles ist erlaubt - aber nicht alles baut auf. Denkt dabei nicht an euch selbst, sondern an die anderen.
(1.Korinther 10, 23-24) JAHRESLOSUNG
2012
Jesus Christus spricht:
Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.
(2. Korinther 12,9)
|
|
|
|
 |
|
 |
 |
   |
| © ÖKT/Scholz & Friends Berlin |
|
| |
ÖKUMENISCHER KIRCHENTAG
Ihr sollt ein Segen sein
Auf Plakaten, die für den Ökumenischen Kirchentag werben, sind Menschen abgebildet, die auf eine bestimmte Art einen "Heiligenschein" haben. Die Betreffenden machen nicht den Eindruck, davon selber etwas zu bemerken. Was können diese Fotos aussagen im Zusammenhang des "Segen-Seins"? Sind wir so ganz einfach bei unseren täglichen Aktivitäten ein Segen, ohne es selber zu wissen oder zu merken? Oder sind wir ein Segen, weil wir alle es sein können, weil wir dazu befähigt sind, immer wieder ein Segen zu sein? Was ist überhaupt Segen, wo begegnet er uns und wie ist man ein Segen?
Gesegnet wird die Gemeinde am Ende eines jeden Gottesdienstes, gesegnet wird zu bestimmten Anlässen wie Taufe oder Hochzeit. Aber auch im Alltag und in der Familie wurde (und wird?) gesegnet, zum Beispiel vor Reisen oder bei Einzug in eine neue Wohnung, selbst im bayerischen "Grüß Gott!" steckt der Segen ("Es grüße Sie Gott!").
Der Segen in der einfachen Form "Gott segne dich" enthält
die Elemente von Wunsch, Bitte und Zuspruch: die Bitte an Gott
als den Urheber des Segens, der Wunsch für
einen Menschen um den Segen und der Zuspruch, dass Gott segnet.
Segen ist also die Zuwendung Gottes zum Menschen, dass er bei ihm
bleibt und mit ihm geht. Als Segnende dienen wir dieser Beziehung.
Wir sind ein Segen, indem wir die Nähe Gottes weitergeben
oder -sagen an die Menschen, die diese Zuwendung gerade brauchen.
Das geschieht durch
Worte, oft in Verbindung mit einer Berührung (Auflegen der Hände).
Das Kirchentagsmotto ruft alle Christen auf, sich als derart von
Gott Gesegnete als Segen den Menschen zuzuwenden.
Pfarrer Dr. Andreas Fuhr |
| |
  |
| |
|
|

ÖKUMENISCHER KIRCHENTAG
Vom 28. Mai bis 1. Juni 2003 fand in Berlin der erste Ökumenische Kirchentag statt. Bislang wurden diese Treffen konfessionell getrennt begangen: So gab es den Evangelischen Kirchentag oder den Katholikentag; diesmal waren das Erzbistum Berlin und die Evangelische Landeskirche Berlin-Brandenburg gemeinsam die Gastgeber für mehr als 200.000 Christen verschiedener Bekenntnisse, die in einem umfangreichen Programm miteinander diskutierten und feierten.
Rund 3.400 unterschiedliche Veranstaltungen beinhaltete allein das offizielle Programm, hinzu kamen noch viele Angebote in den einzelnen Gemeinden. Hauptveranstaltungsorte waren das Messezentrum am Funkturm und der Bezirk Mitte, wo Unter den Linden zur Eröffnung auch der "Abend der Begegnung" stattfand.
Unter www.oekt.de finden Sie den Kirchentag im Internet.
|
|