Veröffentlicht von Bertram Boxberg am Mo., 29. Mai. 2017 16:00 Uhr

Die drei Veranstaltungen, mit denen sich die Zwölf-Apostel-Kirchhöfe im Rahmen der Gemeinde-Projekte am Kirchentag beteiligt hatten, waren sehr gut besucht. Es war wichtig, dass mit den beiden Podiumsdisussionen in der Kapelle des Alten Zwölf-Apostel-Kirchhofs auch das Thema "Trauerkultur" auf dem Kirchentag präsent war.

Auf sehr großes Interesse stieß das Podium "Bestattungskulturen der drei Weltreligionen", das gemeinsam mit dem Netzwerk der Religionsgemeinschaften veranstaltet wurde. Jalda Rebling erklärte die Grundzüge der jüdischen Trauerkultur, die erste muslimische Bestatterin in Deutschland, Frau Lawangin, führte in die muslimischen Bestattungsrituale ein und Olaf Hansen sprach als Pfarrer der Königin Lusie-undSilas-Gemeinde. Wie wichtig dieses Thema war, zeigte die anschließende engagierte Diskussion mit dem Publikum.

Einen Tag später ging es bei dem Podium "Grabstein oder Grüne Wiese" um eine Bestandsaufnahme der Bestattungskultur in Deutschland. Auf dem Podium diskutierten mit Susanne Jung, Stephan Hadraschek, Thomas Höhne Bestatter und Frriedhofsverwalter gemeinsam mit Pfarrer Hansen über Friedwälder - Erd und Feuerbestattungen sowie über anonyme Bestattungen. Auch bei dieser Veranstaltung beteiligte sich das Publikum wieder sehr engagiert.


Am letzten Tag des Kirchentages führten die Autoren Sibylle Nägele und Joy Markert sehr sachkundig über den Alten St.-Matthäus-Kirchhof. Es gab Menschen, die alle drei Veranstaltungen unserer Kirchhöfe besuchten, was im Angesicht des umfangreichen Kirchentagsprogramms sehr beachtlich ist.

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