Kunstraub auf dem Alten Zwölf Apostel Kirchhof

In der Nacht vom 3. Zum 4. April drangen bisher unbekannt Täter in das Gelände des Kirchhofs ein und entwendeten kulturhistorisch wertvolle Gegenstände von verschiedenen Grabstellen. Das LKA ermittelt in diesem Fall. Angaben zu den Tätern oder dem Verbleib der Kunstgegenstände nimmt jede Polizeidienstelle entgegen.

Folgende Gegenstände wurden gestohlen:

Die Büste des  Politikers Fritz David von Hansemann (1886-1971), der der berühmten Bankiersfamilie Hansemann (Deutsche Bank) entstammte.

 

Die Büste des Berliner Gastronoms  Renè Maron, der 2014 auf dem Kirchhof bestattet worden war.

Die Skulptur „Faun“ auf der Grabstätte des Journalisten Hans Scherer (1938-1998).

Die großen, historischen Grabplatten der Grabstätten des Bergwerksunternehmers Ernst Noah und des Regierungsrates Oskar Simon 1860-1924

Die Büste von Eugen von Kuycke (1840-1906)  wurde von den Tätern demontiert, war aber wohl zu schwer, sodass die Täter sie auf dem Kirchhof zurückließen.

Die Verwaltung wird die Kirchhöfe sowie wie die darauf befindlichen Gegenstände so sichern, das ein solcher Kunstraub in Zukunft nur nicht mehr möglich sein wird, bzw. die Täter schnell ermittelt werden können.

Am 5. April berichtete die rbb - Abendschau über den Kunstraub


 

Verabschiedung von Werner Sawallich

Man kann es sich kaum vorstellen: 43 Jahre war Werner Sawallich auf dem Alten St.-Matthäus-Kirchhof tätig. Ein Leben für den Friedhof! Jetzt geht Herr Sawallich in seinen wohlverdienten Ruhestand. Zur Verabschiedung ihres dienstältesten Mitarbeiters versammelte sich die gesamte Belegschaft der Zwölf-Apostel-Kirchhöfe in der Kapelle des Alten-Zwölf-Apostel-Kirchhofs. Werner Sawallich staune nicht schlecht, denn extra ihm zu Ehren war vor der Kapelle ein roter Teppich ausgerollt worden. Drinnen würdigten Pfarrer Bornemann, GKR Vorsitzender Carsten Schmidt und die Verwalterin Frau Burhoff die Lebensleistung des verdienstvollen Mitarbeiters. Es wurde ein Film gezeigt, den der rbb vor 2 Jahren über Herrn Sawallich gemacht hat. Die gute Nachricht: Ein wenig bleibt uns Werner Sawallich noch erhalten: In einer Teilzeitstellung wird er noch einige Zeit auf dem Kirchhof Bestattungen durchführen.

 

... und hier können Sie den Film über Werner Sawallich sehen:


Ein Gedenkstein für Kitty Kuse

Unter großer Anteilnahme Ihrer Freundinnen und Wegbegleiterinnen wurde am 17. März 2016 der Gedenkstein für Kitty Kuse eingeweiht. Die engagierte Vorkämpferin der Lesbenbewegung war nach ihrem Tod 1999 anonym bestattet worden, hatte also keinen Gedenkort. Nun erinnert ein Stein, der unweit der Grabstätte von Hedwig Dohm gesetzt wurde an diese bis ins hohe Alter sehr aktive Frau.

Wie wichtig ein solcher Ort des Gedenkens ist, zeigte diese Veranstaltung: Viele der Wegbegleiterinnen Kitty Kuses hatten sich schon jahrelang nicht gesehen, trafen nun erstmals anlässlich der Gedenkstein-Einweihung, die genau an ihrem 112. Geburtstag stattfand, wieder zusammen. Viele Zeitzeuginnen erzählten über ihre Erinnerungen  an Kitty Kuse. Ganz deutlich wurde, dass diese Frau auch 16 Jahre nach ihrem Tod nicht vergessen ist – ganz im Gegenteil.

 Initiatorin Traue Bührmann, Mitglied deErinnerungsgruppe "rememberries", liest Biografisches über Kitty Kuse

Im Anschluss an Einweihung zeigte die Filmemacherin Tille Ganz im Café Finovo ihren Dokumentarfilm, den sie 1995 über Kitty Kuse gemacht hatte. Auch hier wurden viele Erinnerungen wieder lebendig.

Initiatorin Traude Bührmann plant, in diesem Jubiläumsjahr, das ja den Frauen auf dem Kirchhof gewidmet sein soll, weitere Gedenksteine, die an wichtige Frauenpersönlichkeiten erinnern,  auf dem Alten St.-Matthäus Kirchhof setzen zu lassen.

Hier ein Artikel in der Berliner Woche

 


Zwölf-Apostel in Ohlsdorf

Konzepte für die Zukunft: Werkstattgespräch in Hamburg-Ohlsdorf

Er gilt als der größte Parkfriedhof der Welt: Mit seinen fast 400 ha ist der Friedhof Ohlsdorf in Hamburg sicher nicht vergleichbar mit den drei Kirchhöfen der Zwölf-Apostel-Gemeinde, die gerade mal eine Fläche von 10 ha haben. Trotz dieser ganz verschiedenen Dimensionen wurde die Verwalterin unserer Kirchhöfe, Frau Burhoff am 11. Februar nach Hamburg eingeladen, um über unsere Kirchhöfen zu berichten. Anlass war das 2. Werkstattgespräch zum Thema „Konzepte und Umsetzungsstrategien“ für den Friedhof Hamburg-Ohlsdorf. Es ging um eine städtebauliche Entwicklungs- und Nachhaltigkeitsstrategie für diesen Friedhof. Motto: Ohlsdorf 2050.

Die Verwalterin Frau Burhoff und Bertram von Boxberg berichten über unsere Kirchhöfe

Interessiert hörte das anwesende Fachpublikum den Vortrag von Frau Burhoff und unserem Öffentlichkeitsbeauftragen, Bertram von Boxberg, die erläuterten, mit welcher Strategie unsere Kirchhöfe in die Zukunft gebracht werden sollen. Es zeigte sich, dass unsere Friedhöfe eigentlich sehr gut aufgestellt sind. Sie verstehen sich als  Teil ihrer Nachbarschaft, haben sich zum Kiez hin geöffnet. Durch das interessante Kulturangebot werden die Kirchhöfe nicht nur als Orte der Trauer wahrgenommen sondern sind lebendiger Bestandteil des Wohnquartiers. Auf besonderes Interesse stieß die Art und Weise, mit der das Cafè finovo auf dem Alten St.-Matthäus-Kirchhof entstanden ist und wie es seit nunmehr 10 Jahren funktioniert.

Sicher sind es nur ganz kleine Anregungen gewesen, die Zwölf-Apostel für das Zukunftskonzept in Ohlsdorf geben konnte. Aber es ist schön gewesen, dass die Zwölf-Apostel-Kirchhöfe für diese wichtige Veranstaltung eingeladen wurden. Denn es zeigt, dass sie mit ihrer Arbeit auch überregional wahrgenommen werden.

Fotos: (c) bgmr Landschaftsarchitekten


Die Kirchhöfe wünschen Ihnen ein gutes und gesundes 2016!

Kreuz auf der Kapelle des Alten St.-Matthäus-Kirchhof

Auch im neuen Jahr werden wir gemeinsam mit dem Förderverein EFEU e.V. auf allen unserer drei Kirchhöfe wieder interessante kulturelle Veranstaltungen für Sie organisieren.

Im Zentrum unserer Veranstaltungen wird das 160 Jährige Jubiläum des Alten St.-Matthäus-Kirchhofs stehen, das wir in diesem Jahr feiern können. Dieses Jubiläumsjahr wollen wir den Frauen widmen, die auf diesem Kirchhof ihre letzte Ruhe gefunden haben. Hier gibt es vieles zu entdecken, denn einige der Frauen, die zu ihren Lebzeiten großartiges geleistet haben, sind zu Unrecht vergessen.

Mit unseren Veranstaltungen wollen wir an die großen Vorkämpferinnen der Frauenbewegung wie Hedwig Dohm und Minna Cauer erinnern. Aber auch andere Frauen wollen wir wieder in das Bewusstsein der Öffentlichkeit bringen, wie die Schriftstellerin May Ayim, deren Todestag sich zum 20. Mal jährt. Neben dem  „Männergrab“ der Brüder Grimm soll eine neue Stele daran erinnern, dass in deren Leben auch Frauen eine wichtige Rolle gespielt haben. Die Stele soll für Auguste Grimm gesetzt werden, der Tochter von Wilhelm Grimm, die ihre Letzte Ruhe im Grab ihres Vaters gefunden hatte. Nur hat man es nicht für nötig befunden, ihren Namen zu erwähnen. Das soll sich nun ändern.

Mit Frieda von Lipperheide, Kitty Kuse und Helga Goetze haben weitere Frauen auf diesem Kirchhof ihre letzte Ruhe gefunden, an die zu erinnern es sich lohnt.

Der Alte St.-Matthäus-Kirchhof wird sich im Herbst an dem Großgörschen-Straßenfest beteiligen und an diesem Nachmittag reichhaltiges Kulturprogramm bieten.

Aber auch auf dem Alten Zwölf-Apostel-Kirchhof in der Kolonnenstraße wird es wieder interessante Veranstaltungen geben. So wird die Reihe „Kino in der Friedhofskapelle“ weitergeführt werden und sicher wird es auch wieder ein Stummfilmkonzert mit Stephan Graf v. Bothmer geben.

Wie gewohnt werden wir auch wieder kulturhistorische- und Pflanzenführungen anbieten.

Informieren sie sich auf dieser Internetseite über das Programm oder bestellen Sie unseren Newsletter, der Sie immer aktuell informiert. (einfach Mail an  vonboxberg@zwoelf-apostel-berlin.de mit dem Stichwort „Newsletter“ senden)

Wir würden uns freuen, Sie bei unseren Veranstaltungen auf unseren Kirchhöfen begrüßen zu dürfen.

Bertram von Boxberg

Öffentlichkeitsarbeit

 


Der Kalender für 2016 ist da!

Für das 2016 gibt es von den Zwölf-Apostel-Kirchhöfen einen Kalender. Bilder von dem Alten und Neuen Zwölf-Apostel-Kirchhof und vom Alten St.-Matthäus-Kirchhof begleiten Sie durchs kommende Jahr.

Sie bekommen den Kalender kostenlos  in der Verwaltung der Kirchhöfe in der Kolonnenstraße 24-25.


Das Stummfilmkonzert mit Stephan Graf von Bothmer

Wieder sehr gut besucht war das diesjährige Stummfilmkonzert in der Kapelle des Alten Zwölf-Apostel-Kirchhofs. Graf von Bothmer begleitete am Flügel den Stummfilmklassiker "Der letzte Mann" von F.W. Murnau aus dem Jahr 1924.

Hier ein paar Eindrücke der Veranstaltung:

Stephan von Bothmer erzählt über die Entstehungsgeschichte des Stummfilms "Der letzte Mann"

Als Vorfilm gab es den Kurzfilm über den "Garten der Kleinen Ewigkeit", selbstverständlich auch begleitet von Stephan von Bothmer. (hier der Film)

Gebannt verfolgten die Zuschauer den Film "der letzte Mann" live begleitet von Stephan Graf von Bothmer. Nach der Vorführung waren sich alle einig: auch nach über 90 Jahren ist dieser Film immer noch sehr beeindruckend und aktuell.

(Fotos (c) Susanne Wolkenhauer)


Der "Tag des Friedhofs" am 20. September 2015

Der diesjährige Tag des Friedhofs auf dem Alten Zwölf-Apostel-Kirchhof war ein voller Erfolg. Etwa 250 Besucher konnten wir an diesem Nachmittag auf dem Kirchhof begrüßen. Die Besucher_Innen genossen das Kulturangebot, informierten Sich über den Friedhof oder nahmen an den Führungen teil.

Hier einige Eindrücke von dem Tag:

Fotos (c) Susanne Wolkenhauer

Steinmetzwerkstatt zum Mitmachen der Firma SCHERHAG

 

Frauentour mit Claudia von Gèlieu

Harfenmusik im "Garten der Kleinen Ewigkeit" mit Agnes Barbara Kirst

 

Fanni Fritsch präsentiert den "Jenseitsschrank"

 

Fabian Lenzen informiert über Bestattungsforsorge

 

Das Cafè Spangenberg

 

Lesung über Heinrich Spiero mit Christiane Carstens und Bertram von Boxberg

 

Pflanzenerlebnisführung mit Olaf Tetzinski

 

Pfarrer Burkhard Bornemann leitet die Abendandacht



Einer der schönsten Staudenanlagen Schönebergs: Der "Garten der Kleinen Ewigkeit" auf dem Alten Zwölf-Apostel-Kirchhof

Im letzten Jahr wurde auf dem Alten Zwölf-Apsotel-Kirchhof ein neues Gräberfeld eröffnet - der "Garten der Kleinen Ewigkeit". Das Besondere an dieser Anlage: Hier hat die Kirchhofsverwaltung gemeinsam mit der Steinmetzgruppe "Zwischenraum" und einer renomierten Staudengärtnerin ein wunderschönes Gesamtensemble geschaffen, eine gärtnerische Anlage von hoher Qualität.

Gerade jetzt im Frühsommer kann man die beobachten, wie die Stauden in voller Blüte stehen, wie dieser Garten sich zu einem idyllischen Ort der Ruhe mitten in Schöneberg entwickelt hat.

Ein Besuch dieses Gartens lohnt sich gerade jetzt, um sich für einige Momente vom hektischen Großstadttrubel zu erholen, um üppig blühnede Natur zu genießen oder die künstlerisch hochwertig gestalteten Gedenksteine zu entdecken.

Das folgende Video gibt einen Eindruck von dem, was Sie auf dem Alten Zwölf Apostel Kirchhof erwartet:

 


Das Gräberfeld für muslimische Bestattungen wurde am 10. Juni 2015 in einer festlichen Veranstaltung eröffnet.

Auf dem Neuen Zwölf-Apostel-Kirchhof am Werdauer Weg 5 ist am 10. Juni das Gräberfeld für muslimische Bestattungen eröffnet worden. Dort ist es ab sofort möglich, auch sarglose Bestattungen nach muslimischem Ritus durchzuführen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Bürgermeisterin des Bezirks Tempelhof-Schöneberg, Angelika Schöttler, dankte dafür, dass es nun in Schöneberg Möglichkeit für Bestattungen nach muslimischen Ritus gibt. Auch dies ein Zeichen für gelungene Integration im Bezirk.

Der amtierende Superintendent des Kirchkreises Schöneberg, Pfarrer Burkhard Bornemann, begrüßt die Anwesenden

Der Vorsitzende des Gemeindekirchenrates der Ev. Zwölf-Apostel-Gemeinde, Carsten Schmidt
Die Integrationsbeauftragte des Bezirks Tempelhof Schöneberg Frau Gabriele Gün Tank Der muslimische Bestatter Isikali Karayel (Markaz Bestattungen)
Kulturelles Rahmenprogramm mit den tratitionellen Musikinstrumenten der Zas..... ...und der Ney
Die Verwalterin der Kirchhöfe Frau Burhoff im Gespräch OKR Dr. Ziekow vom Konsistorium der EKBO Das Buffet wurde von der interkulturellen Senioreneinrichtung HUZUR gemacht

 

Bei der Veranstaltung wurde deutlich, dass die Eröffnung des Gräberfeldes für muslimische Besattungen auch das Ergebnis des "Diaolgs der Religionsgemeinschaften" ist, an dem sich die Zwölf-Apostel-Gemeinde seit Jahren aktiv beteiligt. Gleichzeitig soll das neue Gräberfeld auch Anlass sein, diesen Dialog und die Zusammenarbeit mit muslimischen Moscheengemeinden in Zukunft noch weiter zu intensivieren.    

Bilder: (c) Susanne Wolkenhauer


Neue Fotoarbeiten von Sigrid Weise im Rahmen ihres Projekts "Schöner Schein" auf dem Neuen Zwölf-Apostel-Kirchhof.

Eröffnung am 10. Juni zur Eröffnungsveranstaltung

des Gräberfeldes für muslimische Bestattungen um 17 Uhr.

Im Rahmen Ihres Friedhofs-Projektes „Schöner Schein – Vergängliche Orte der Erinnerung“ zeigt die Berliner Künstlerin Sigrid Weise drei neue Fotoarbeiten. Die Grundlage hierzu bildet eine Begräbnissanlage auf dem Neuen Zwölf-Apostel- Kirchhof in Schöneberg. Die Künstlerin beschäftigt sich seit mehreren Jahren mit der aktuellen Trauer- und Erinnerungskultur in der Großstadt Berlin.

 

Sigrid Weise, Jahrgang 1964, ist Meisterschülerin der HdK Berlin, an der sie Kunst mit Schwerpunkt Malerei und Druckgrafik studierte. Darauf folgte ein Studienaufenthalt am Royal College of Art in London. Sie war mehrfach an Ausstellungen des Tempelhofer bzw. Tempelhof-Schöneberger Kunstpreises beteiligt. In der „198 Galerie“ in Tempelhof präsentierte sie 2011 eine Einzelausstellung.

2012 veröffentlichte sie ihr Buch „WechselBlick“ im Verlag Böhland&Schremmer. 2013 wurde ihr Fotoprojekt „Schöner Schein“ durch die dezentrale Kulturförderung unterstützt und in der Kirche auf dem Tempelhofer Feld präsentiert.

Seit 2014 sind auf dem U-Bahnhof Paradestraße Plakatwände ausgestellt, die Fotoarbeiten im Rahmen des Projektes „Vieraugenblick auf das Tempelhofer Feld“ mit Helmut Kolb zeigen. Zusätzlich ist Sigrid Weise im Bereich der Kunstvermittlung und Lehre tätig. Sie lebt mit ihrer Familie in Berlin.

Die neuen Arbeiten werden bis zum 1. September im Warteraum gegenüber der denkmalgeschützten Kapelle auf dem Neuen Zwölf-Apostel-Kirchhof gezeigt.

Neuer Zwölf-Apostel-Kirchhof, Warteraum

Werdauer Weg 5, 10829 Berlin (Nähe S-Bahnhof Schöneberg)

Eröffnung: 10. Juni 2015, 17 Uhr


Gemeinsame Pressekonferenz der Zwölf-Apostel-Gemeinde und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt am 19. Mai 2015

Auf der Pressekonferenz wurde über das geplante Gräberfeld für muslimische Bestattungen auf dem neuen Zwölf-Apostel-Kirchhof informiert. Eingeladen hatte die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt gemeinsam mit der Zwölf-Apostel-Gemeinde. Der Staatsekretär für Verkehr und Umwelt, Christian Gaebler, informierte über die Pläne der Senatsverwaltung für weitere muslimische Bestattungsmöglichkeiten in Berlin.

Auf dem Podium gaben Auskunft (v. li. n. re): Bertram v. Boxberg (Pressesprecher Kirchhöfe), Margret Burhoff (Verwalterin Kirchhöfe), Carsten Schmidt (Vorsitz GKR), Burkhard Bornemann (Pfarrer Zwölf-Apostel), Petra Rohland (Pressprecherin SenStadtUm), Christian Gaebler (Staatssekretär SenStadtUm), Işıkali Karayel (Markaz Bestattungen), Ferid Çalısçan (Semerkand Gemeinde)

Pfarrer Burkhard Bornemann, Petra Rohland, Staatssekretär Christian Gaebler

Das Gräberfeld für muslimische Bestattungen wird am 10. Juni um 17 Uhr auf dem Neuen Zwölf-Apostel-Kirchhof eröffnet. Sarglose Bestattungen werden hier möglich sein.

 

 

 

 


Großes Interesse für die Habichte

auf dem Alten Zwölf-Apostel-Kirchhof

Gut besuchter Vortrag von Dr. Christian Neumann am 22. April 2015

Bei Vogelexperten gelten die beiden Habichte auf unserem Alten Zwölf-Apostel-Kirchhof als die berühmtesten in ganz Berlin. Dementsprechend stark war das Interesse an dem Lichtbildervortrag von Dr. Christian Neumann über diese faszinierenden Vögel in der Friedhofskapelle an der Kolonnenstraße. Es gab viel Wissenswertes über die Habichte, aber auch über viele andere Vögel, die auf unserem Kirchhof leben, zu erfahren.

In der Kapelle des Alten Zwölf-Apostel-Kirchhofs ging es an diesem Nachmittag um die Habichte

Für die anschließende Exkusion hatten sich viele Besucher Ferngläser und Teleobjektive mitgebracht. Sie wurden nicht enttäuscht - unsere Habichte waren gut zu beobachten. Sicher sind einige gelungene Schnappschüsse entstanden.

Vogelbeobachtung auf dem Kirchhof

Am Rande dieser Veranstaltung wurde im Foyer der Friedhofskapelle die Fotoausstellung von Dr. Christian Neumann und Thomas Krumenacker eröffnet. Zu sehen sind großartige Fotografien, die beide Fotografen von unseren Habichten und von anderen Vögeln auf dem Alten Zwölf Apostel-Kirchhof gemacht haben. Es ist erstaunlich, welche eine Artenvielfalt von Vögeln auf unserem Kirchhof lebt.

Ausstellungseröffnung im Foyer in der Kolonnenstraße

Die Ausstellung ist noch bis Herbst 2015 zu sehen. Geöffnet werktags von 8-14 Uhr. Kolonnenstraße 24-25. Kommen Sie doch einfach mal vorbei!


Frühling auf den Kirchhöfen

Die ersten Frühlingsgrüße auf dem Alten Zwölf-Apostel-Kirchhof

Auch wenn überall der Winter die Natur noch voll im Griff zu haben scheint, zeigen sich auf unseren drei Kirchhöfen schon überall die ersten Blüten des Frühlings. Vielleicht ein schöner Grund für einen Spaziergang über die Kirchhöfe, um schon jetzt ein wenig in Frühlingsstimmung zu kommen. 


Neue Kontonummer für die Kirchhöfe

Die Kirchhöfe haben eine neue Kontonummer. Bitte verwenden Sie diese für alle Überweisungen.

IBAN: DE41 5206 0410 0003 9028 38

BIC: GENODEF1EK


Fällarbeiten auf dem Alten St.-Matthäus-Kirchhof

Leider waren die beiden hohen Pappeln neben der Kapelle nicht mehr standsicher. Nach über 40 Jahren hatte sich im Inneren der Stämme Fäulnis gebildet, wie das Foto belegt. Deshalb mussten die beiden Bäume leider gefällt werden – ein Großeinsatz für die Mitarbeiter_Innen der Kirchhöfe.


Auf dem Alten Zwölf-Apostel-Kirchhof gibt es eine neue Abteilung:

Den Garten der kleinen Ewigkeit

Das Besondere an diesem Angebot: Diese Abteilung haben Friedhofsgärtner, Steinmetze gemeinsam mit der Friedhofsverwaltung geplant und umgesetzt. Entstanden ist eine harmonische Anlage, in der sich gärtnerische Gestaltung und zeitgemäße bildhauerische Arbeiten eindrucksvoll ergänzen.