01/09/2026 0 Kommentare
Das interreligiöse Gespräch - zu Gast: Hella Schapiro mit dem Thema: Jüdisches Leben in Berlin
Das interreligiöse Gespräch - zu Gast: Hella Schapiro mit dem Thema: Jüdisches Leben in Berlin

10.11.2026 Hella Schapiro: Jüdisches Leben in Berlin
Jüdisches Leben in Berlin
Seit 1995 lebe ich in Berlin und möchte Ihnen erzählen, wie wir, unsere Kinder und Enkel Berlins jüdische Welt erleben. Seit 1995 sind mein Mann und ich Mitglieder der Jüdischen Gemeinde. Die “Jüdische Gemeinde zu Berlin” ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und bietet alle Einrichtungen der Lebensfürsorge von der Kita bis zum Friedhof. In unseren Synagogen beten wir von streng orthodox bis feministisch. Aber diese Gemeinde, die Mitte der 90er Jahre 12 000 Mitglieder hatte, teilt das Los anderer “Volkskirchen” und schrumpfte bis auf 8 300 Mitglieder, heute mit weiter fallender Tendenz.
Unseren Kindern, die 2002 nach Berlin kamen, war die jüdische Gemeinde zu statisch: Hier lässt man beten, kritisierte mein Sohn. Daher schlossen sie sich der chassidischen Outreach-Bewegung von Chabad Ljubawitsch an, die auch ein breites Angebot von Synagogen, Kitas, Schulen und Erwachsenenbildung entwickelt hat. Unsere sechs Enkel durchliefen das volle Programm bei Ljubawitsch von der Kita bis zum Abitur und haben alles gelernt, was ein traditioneller Jude beherrschen sollte und was den meisten aus unserer Generation so schmerzlich fehlt: Alle Gebete, alle Gebräuche an Schabbat und den Festen und das alles in vier Sprachen, Deutsch, Englisch, Russisch und Hebräisch.
Wie es weitergeht, dazu dürfen Sie gerne Ihre Fragen stellen.
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