27/01/2026 0 Kommentare
STEPHAN GRAF VON BOTHMER FILM und LIVE-MUSIK 23. Stummfilm Konzerte-Festival 2026
STEPHAN GRAF VON BOTHMER FILM und LIVE-MUSIK 23. Stummfilm Konzerte-Festival 2026

Film-und-Musik-Symphonien
Erleben Sie die Giganten des Stummfilms, wie Sie sie noch nie gehört haben. Bothmers Musik ist mehr als Begleitung; es ist eine psychologische Neudeutung der Filme in Echtzeit. Von intimen akustischen Texturen bis hin zu gewaltigen Klangwänden erschafft v. Bothmer an seinem CineTronium einen modernen Soundtrack, der die Seele dieser Meisterwerke freilegt und sie mit der Ausdruckskraft modernster Instrumente, der Reife von 27 Jahren Filmmusik-Komposition und der Präzision des Pianisten, ins Heute katapultiert.
Fantasy !
Das Fantasy-Genre liegt dem Stummfilm unglaublich, denn er ist dem Traum (und dem Albtraum) so nahe. Das Festival-Programm ist selbst eine Komposition: Komödien, Horror, Märchen, Abenteuer und Unmögliches – eine fein austarierte Mischung aus selten aufgeführten Meisterwerken und den großen Klassikern, inclusive zwei Berliner Premieren.
Stephan v. Bothmer interpretiert 10 Fantasy-Stummfilme radikal neu: seine Interpretationen sind schonungslos, filmmusikalisch wagt er einzigartiges und mit seinem CineTronium dringt er in neue Klangwelten vor. Freuen Sie sich auf das
23. Stummfilm-Konzerte Festival für
Film und Live-Musik
Diese Filme haben, gerade weil sie so ikonisch sind, eine mark-erschütternde Aktualität – auch in den Details. Durch v. Bothmers moderne Musik haben diese Filme auch nach 100 Jahren nichts verloren.
Das CineTronium, ist ein Keyboard-Setup mit enormer Ausdruckskraft und Flexibilität, das Stephan v. Bothmer speziell für seine Live-Filmmusik entwickelt hat. Damit spielt er moderne cineastische Melodien und Rhythmen ebenso wie Sounds und Geräusche, die er mit seiner virtuosen Fingertechnik künstlerisch live gestaltet. Bothmers Musik ist mal hypnotisch, mal von größter Emotionalität, mal schonungslos brachial, mal geradezu episch und dann wieder extrem intim.
Stephan Graf v. Bothmer
THE LOST WORLD [H.O. Hoyt, 1925]
Dinosaurier, Abenteuerfilm, Fantasy
Der erste Dinosaurier-Film und die geniale Vorlage für Jurassic Park.
Bothmers archaische Filmmusik am CineTronium scheint die verlorene Welt lebendig zu machen. Mit elementaren Rhythmen, massiven Klangflächen und fein abgestuften Spannungsbögen formt er einen musikalischen Kosmos jenseits klassischer Stummfilmbegleitung. Musik und Bild verschmelzen zu einem ursprünglichen, unmittelbaren Live-Erlebnis.
Der zeitgenössischen Presse verschlug es fast den Atem: „Und jetzt rast er [der Brontosaurus] durch die Straßen der Weltstadt. Panik auf der ganzen Linie. Autos, Straßenbahnen in wilder Flucht. Weltuntergangsstimmung... Unerhört das Prestissimo dieser Szenenfolge, die im amerikanischen und europäischen Film einzigartig ist.“
„The Lost World“ führt eine Expedition auf ein abgelegenes Hochplateau, auf dem die Urzeit überlebt hat: Dinosaurier, Vulkane, Abstürze und Verfolgungsjagden.
Neben den spektakulären Effekten treibt den Film der Abenteuergeist seiner Zeit. Das Finale, in dem ein Dinosaurier nach London gebracht wird und dort Chaos stiftet, zeigt schon früh die Lust des Kinos an spektakulärer Zerstörung – und an der Frage, ob sich die Natur wirklich zähmen lässt.
Die Dinosaurier des jungen Willis H. O‘Brien sind so brillant zum Leben erweckt, dass er später King Kong animiert. Steven Spielberg nennt den Film die Vorlage zu seinem „Jurassic Park“.
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